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Nussig kann Tee ganz ohne Nüsse.
Geröstete Mandeln, Haselnuss, Marzipan – klar, solche Zutaten und Aromen bringen schnell eine nussige Richtung in die Tasse. Spannender wird es aber bei Tees, die ganz von selbst nussige oder röstige Noten entwickeln.
Grüntee, Oolong, Schwarztee oder geröstete Tees können durch Herkunft und Verarbeitung an Nüsse, Getreide oder feine Röstaromen erinnern. Daneben stehen aromatisierte Mischungen, die mit Mandel, Pistazie oder anderen nussigen Noten ganz bewusst in diese Richtung gehen.
Mal natürlich aus dem Teeblatt. Mal ganz bewusst komponiert. Hauptsache nussig.
Nussig muss nicht schwer oder süß schmecken.
Manche Tees bringen nur eine leichte, fast elegante Nussnote mit. Andere erinnern deutlich an geröstete Mandeln, Pistazien oder Marzipan und gehen schon fast in Richtung Dessert.
Dazwischen liegt ziemlich viel.
Und genau deshalb funktioniert „nussig“ als eigene Geschmackswelt so gut.
Wo geröstet wird, entstehen häufig Aromen, die wir als warm, nussig oder getreidig wahrnehmen.
Das findest Du beispielsweise bei bestimmten Grüntees und Oolongs – ganz ohne zugesetztes Nussaroma.
Wenn Du also nussige Tees magst, aber keine süße Mischung suchst, lohnt sich gerade dort ein Blick.
Nussig geht nämlich auch ziemlich pur.
Cremig und weich? Geröstet und warm? Deutlich nach Mandel oder Pistazie? Oder nur diese feine nussige Note, die irgendwo im Hintergrund auftaucht?
Hier darfst Du zuerst nach Geschmack auswählen und danach schauen, welcher Tee darunterliegt.
Denn manchmal sucht man keinen Grüntee oder Schwarztee. Man sucht einfach etwas Nussiges.