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White Champagne ist unser Signature Tea. Und das nicht, weil wir irgendwann beschlossen haben, einen zu brauchen.
Er ist über die Jahre dazu geworden. Einer dieser Tees, die unsere Kunden mit der TEEGALERIE verbinden. Und einer, der sehr gut zeigt, was wir an aromatisierten grünen und weißen Tees lieben.
Hier darf Tee fruchtig, frisch, floral oder auch mal überraschend schmecken. Mal spielt das Aroma die Hauptrolle, mal hält es sich angenehm zurück.
Entscheidend ist nicht, wie spektakulär die Zutatenliste klingt.
Wir wollen die Tasse austrinken. Und am liebsten gleich noch eine.
Bei einer guten aromatisierten Mischung ist grüner oder weißer Tee nicht einfach die Unterlage für Mango, Bergamotte, Beeren oder Blüten.
Die Teebasis entscheidet mit.
Ein Sencha kann Frische und Struktur mitbringen. Weißer Tee zeigt sich häufig feiner und zurückhaltender. Und eine Mischung aus beiden entwickelt wieder einen eigenen Charakter.
Deshalb findest du in dieser Kategorie aromatisierte Grüntees, aromatisierte weiße Tees und Mischungen aus beiden Teearten.
Was sie verbindet, ist nicht eine bestimmte Geschmacksrichtung.
Sondern dass der Tee unter all den anderen Zutaten noch eine Rolle spielt.
Ein Blick auf die Zutatenliste lohnt sich.
Einige unserer Mischungen enthalten ausschließlich natürliche Aromen oder natürliche ätherische Öle. Bei anderen werden auch andere Aromen eingesetzt.
Was genau enthalten ist, findest du transparent in der Zutatenliste des jeweiligen Tees.
Und dann gibt es natürlich noch die Zutaten, die du direkt erkennen kannst: Fruchtstücke, Schalen, Blüten, Kräuter oder Gewürze.
Für uns ist nicht entscheidend, möglichst viel davon in eine Mischung zu packen.
Entscheidend ist, ob es zusammen gut schmeckt.
Aromatisierte Tees haben einen unfairen Vorteil.
Du öffnest die Dose und weißt innerhalb von zwei Sekunden, dass du diesen Tee haben willst.
Wir warten lieber noch ein paar Minuten.
Denn erst aufgegossen zeigt sich, ob aus einem großartigen Duft auch ein großartiger Tee wird.
Deshalb verkosten wir unsere aromatisierten Grün- und Weißtees genauso kritisch wie unsere puren Sorten.
Passt das Aroma zur Teebasis? Ist die Mischung ausgewogen? Schmeckt der Tee auch nach mehreren Schlucken noch gut?
Und die wichtigste Frage:
Würden wir uns davon selbst eine ganze Kanne machen?
Viele unserer aromatisierten Grün- und Weißtees trinken wir im Winter heiß und im Sommer auf Eis.
Besonders unkompliziert ist Cold Brew: Du gibst die Teeblätter direkt in kaltes Wasser. Einige unserer aromatisierten Grüntees entwickeln dabei schon nach 10–15 Minuten viel Geschmack.
Abseihen, Eis ins Glas, fertig. Bei anderen Mischungen kann eine längere Ziehzeit sinnvoll sein. Die jeweilige Empfehlung findest du beim Produkt.
Wenn es schnell gehen soll, kannst du geeignete Sorten auch heiß mit etwa der halben Wassermenge zubereiten und anschließend direkt über reichlich Eis gießen.
Heiß aufgegossen oder kalt gezogen: Hauptsache, der Tee schmeckt.
Ein paar Scheiben Zitrone oder Orange. Frische Minze. Beeren. Ein Stück Pfirsich.
Oder überhaupt nichts.
Ein guter aromatisierter Tee braucht keine Dekoration. Aber gerade als Eistee lässt sich daraus mit wenigen Handgriffen ein richtig guter alkoholfreier Drink machen.
Auch zum Aperitif darf deshalb gern mal ein Glas Tee auf dem Tisch stehen.
Wer keinen Alkohol möchte, muss schließlich nicht bei Wasser bleiben.
Mango, Beeren und Bergamotte ändern nichts daran: Unter all dem steckt immer noch Tee.
Unsere aromatisierten Grüntees bereitest du in der Regel mit 3 Teelöffeln pro Liter und 75–80 °C heißem Wasser zu.
Für den ersten Aufguss empfehlen wir meist 1 Minute, für den zweiten etwa 2 Minuten.
Bei Mischungen mit weißem Tee kann die passende Zubereitung abweichen.
Deshalb findest du die genaue Dosierung, Wassertemperatur und Ziehzeit immer direkt beim jeweiligen Produkt.
Denn auch die schönste Mischung verliert, wenn das Wasser zu heiß ist oder der Tee zu lange zieht.
Das Angebot an aromatisierten Tees ist riesig.
Bevor überhaupt ein Muster bei uns landet, schauen wir uns die Sortimente unserer verschiedenen Großhändler an und wählen gezielt aus.
Dann wird aufgegossen.
Und aussortiert.
Viel aussortiert.
Denn wir brauchen nicht die fünfte Variante einer Geschmacksrichtung, die wir längst besser im Regal haben.
Ein neuer Tee muss etwas mitbringen: eine besondere Rezeptur, eine gute Idee oder einen Geschmack, der uns bisher fehlt.
Manchmal schafft es von sehr vielen probierten Tees nur einer.
Dann war es eben der eine.
So ist ein Sortiment entstanden, in dem unser White Champagne neben einem Ingwer-Zitrone-Tee oder einer ganz anderen Mischung stehen kann. Jeder hat seinen eigenen Grund, warum er dabei ist.
Kein Tee steht zufällig bei uns.